Seit April 2025 bin ich nun unterwegs. Erst einmal Routine aufbauen, hatte ich mir damals gesagt. Deutschsprachiges oder Englischsprachiges Gebiet, damit ich mich ohne Extra-Herausforderungen durchschlagen kann. So langsam ist es aber an der Zeit, mich aus dieser Komfort-Zone hinauszubewegen.
180 Tage am Stück dürfte ich rein rechtlich gesehen aus der Schweiz raus, 180 Tage, das sind gut 25 Wochen. Wenn ich jede Woche fahren würde, dann käme wöchentlich so 250km weit, macht 6250km. Nach Athen und zurück – das läge locker drin. Ich denke, es reizt mich, das zu machen, mich auf die nächste Ebene einzulassen, raus aus dem, dessen ich mir völlig sicher bin. Es würde auch bedeuten, weg zu gehen von den Anlässen, die ich aktuell noch besuche, von den Events, den Treffen. Aber auch, neue Leute kennenzulernen, aus anderen Ländern, mit anderen Sprachen.
Ich könnte solche Sprachen lernen, irgendwo anfangen, schauen, was passiert, und so schlecht scheint mir die Idee nicht zu sein. Im Herbst, wenn der Kormoran repariert und die geplanten Anlässe durch sind, die Geburtstage gefeiert, die lieben Menschen zuhause getroffen… dann ist vielleicht der Moment dafür. Ab nach Athen. Oder nach Gibraltar. Oder vielleicht auch nach Talinn.
Kann losgehen.

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